Zurück zur Bildung
LAUFENDES PROJEKT

P.L.A.N.E.T. - PLANETARE GRENZEN MACHEN SCHULE

FFG Talente-Regional 2025, 2026 bis 2028, Wien und Niederösterreich

P.L.A.N.E.T. steht für „Planetare Lösungen aus Natur-, Engineering- und Transformationswissen“. Über vier Semester erforschen neun Schulklassen von der 2. Klasse Volksschule bis zur Unterstufe die neun planetaren Grenzen: Sie messen, experimentieren, bauen Prototypen und entwickeln als PLANET-Engineers eigene Lösungen.

Das Projekt verbindet Naturwissenschaft, Technik und Gestaltung. Jede Klasse wählt eine planetare Grenze, arbeitet mit Forschenden und Praktiker:innen daran und bringt die Ergebnisse am Ende beim PLANET-Festival zusammen. Thinkubator ist wissenschaftlicher Partner im Konsortium und für das Thema Luftqualität und Aerosole verantwortlich.

Zehn Kooperationszuschüsse von je bis zu 1.000 Euro gehen an Schulen, die nicht direkt am Projekt beteiligt sind und ein eigenes Projekt umsetzen wollen.

Kinder erleben Wissenschaft nicht als fertiges Wissen, sondern als Entdecken, Messen, Fragen und Gestalten.

THEMEN IM KONSORTIUM

SECHS PLANETARE GRENZEN, SECHS TEAMS

Jede Klasse wählt eine planetare Grenze und arbeitet dazu mit der jeweiligen Organisation im Konsortium.

Süßwasser

WasserCluster Lunz

Gewässer untersuchen und die Wasserqualität messen.

Werkstoffe und Kunststoffe

Precious Plastic Vienna, TU Wien Maschinenbau

Kunststoffe sammeln, Mikroplastik nachweisen und Recycling ausprobieren.

Biodiversität und Land-System

Krawall

Insekten und Bodenleben beobachten, Schwammstadt-Modelle bauen.

Klimawandel

TU Wien Chemie

Klimagase messen und Versuche zum Treibhauseffekt machen.

Stickstoff und Phosphor

BioBase

Düngeversuche anlegen und Biofilter bauen.

Luftqualität und Aerosole

Thinkubator

Aerosole sichtbar machen und Luftdaten an der Schule messen.

UNSERE ROLLE

WAS THINKUBATOR IM PROJEKT MACHT

Luftqualität und Aerosole

Wir konzipieren und halten die Workshops zur planetaren Grenze Aerosole, organisieren die dazugehörige Exkursion und begleiten die Klassen durch ihre Projektphase.

  • Aerosole sichtbar machen, zum Beispiel über Rauchversuche
  • Mikroplastik erzeugen und nachweisen, etwa durch Reiben von Kunststofftextilien
  • Luftdaten an verschiedenen Orten in und um die Schule messen und vergleichen

Didaktik und Grundlagen

Wir arbeiten an der pädagogischen Planung mit und sind an der Vermittlung des Grundlagenwissens zu den planetaren Grenzen beteiligt. Die Unterlagen entstehen gemeinsam mit der TU Wien.

Vernetzung und Verbreitung

Im letzten Semester führen wir die Ergebnisse der Klassen zusammen und bringen sie in die Öffentlichkeit: beim PLANET-Festival und über offene Bildungsmaterialien.

ABLAUF

VIER SEMESTER

Vom Verständnis des Erdsystems über die Vertiefung in eine planetare Grenze bis zu eigenen Zukunftsbildern.

  1. 01

    Semester 1: Das Erdsystem begreifen

    Mit Mini-Erde, Kipppunkt-Versuchen und Stationen zu den einzelnen planetaren Grenzen bauen die Klassen ein Grundverständnis auf. Am Ende wählt jede Klasse ihre Grenze.

  2. 02

    Semester 2 und 3: Vertiefung

    Jede Klasse arbeitet mit den Partner:innen an ihrer Grenze, mit Exkursion, Experimenten und eigenem Klassenprojekt.

    • Süßwasser: Gewässeruntersuchungen mit dem WasserCluster Lunz
    • Werkstoffe und Kunststoffe: Sammelaktionen, Mikroplastik und Recyclingversuche mit Precious Plastic Vienna und der TU Wien
    • Biodiversität und Land-System: Insekten, Bodenleben und Schwammstadt-Modelle mit Krawall
    • Klimawandel: Messungen und Versuche zu Klimagasen mit der TU Wien Chemie
    • Stickstoff und Phosphor: Düngeversuche und Biofilter mit BioBase
    • Luftqualität und Aerosole: Messkampagnen mit Thinkubator
  3. 03

    Semester 4: Vernetzung und Zukunftsgestaltung

    Die Klassen verknüpfen ihre Grenzen zu einer gemeinsamen Netzwerkkarte, arbeiten im Zukunftslabor und präsentieren beim PLANET-Festival, einem offenen Lab für alle. Parallel erscheinen die ersten freien Lernmaterialien.

FÖRDERUNG

FFG TALENTE-REGIONAL 2025

P.L.A.N.E.T. wird im Programm Talente-Regional 2025 der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) gefördert.

Abgewickelt von Thinkubator - Verein zur Forschung und Umsetzung nachhaltiger Lösungen.

Logo der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG
KONSORTIUM UND SCHULEN

TU Wien, Institut für Angewandte Synthesechemie (Leitung), TU Wien, Maschinenbau, WasserCluster Lunz, BioBase, Krawall, Precious Plastic Vienna, Thinkubator, VS Ebreichsdorf, MS Jakob Thoma Mödling, GTVS 3, MS Sonnenallee, WMS Kauergasse, Gymnasium Wienerwald

AUSSCHREIBUNG

KOOPERATIONSZUSCHÜSSE FÜR SCHULEN

Zehn Zuschüsse von je bis zu 1.000 Euro für Schulen, die nicht direkt am Projekt beteiligt sind und ein eigenes Projekt zu planetaren Grenzen, Nachhaltigkeit, Ressourcen oder Klimaanpassung umsetzen wollen. Offen für alle Schularten.

Was gefördert wird

  • Experimentiermaterial und Prototypenbau
  • naturbasierte Projekte, etwa Begrünung oder Habitatstrukturen
  • Exkursionskosten
  • Honorare für Beiträge von Expert:innen

Was die Bewerbung enthält

  • Projektidee und erwarteter pädagogischer Mehrwert
  • Bezug zu den planetaren Grenzen
  • geplanter Einsatz der Mittel, maximal 1.000 Euro
  • Zielgruppe sowie Gender- und Diversitätsüberlegungen
  • kurzer Zeitplan

Wie ausgewählt wird

  • thematische Passung
  • pädagogische Qualität
  • Bezug zu Nachhaltigkeit und Inklusion
  • Realisierbarkeit im geplanten Zeitraum
  • Wirkung für Schule und Umfeld

Was dazukommt

  • digitales PLANET-Materialpaket mit Arbeitsblättern, Experimentieranleitungen und Logbuch-Elementen
  • Einladung, die Ergebnisse beim PLANET-Festival zu zeigen
  • Vernetzung mit den beteiligten Klassen

Die Auswahl treffen die Konsortialleitung und zwei fachliche Partner.

KONTAKT

FRAGEN ZU P.L.A.N.E.T.?

Für Schulen, Lehrkräfte und alle, die beim Thema mitarbeiten wollen.

Bastien Huber

Bastien Huber

Projektleitung P.L.A.N.E.T.

Bastien leitet das Projekt bei Thinkubator und beantwortet Fragen zu Workshops und Kooperationszuschüssen.